Ex-PlayStation-Chef Äußert Sich Zu GTA 6
Ex-PlayStation-Chef Shawn Layden sagt, GTA 6 werde die Branche wie ein Asteroid treffen – löst damit aber allein nicht das größte Problem der Branche: Menschen zu erreichen, die sich nicht für Gaming interessieren.

Der ehemalige PlayStation-Chef Shawn Layden sagt, GTA 6 werde die Spieleindustrie mit der Wucht eines Asteroiden treffen – warnt aber zugleich, dass Rockstars nächstes Spiel allein ein viel größeres Problem nicht lösen wird: Ein Großteil der Welt interessiert sich weiterhin nicht für die größten Marken der Branche.
Wer Ist Shawn Layden?
Layden verbrachte über ein Jahrzehnt in Führungspositionen bei Sony, leitete die PlayStation-Geschäfte in Asien und war später Vorsitzender von Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, der Gruppe hinter PlayStations eigenen Studios. 2019 verließ er Sony und gilt seither als einer der offenherzigsten Branchenkommentatoren, wenn es darum geht, wohin sich die Spieleentwicklung bewegen muss.
Was Sagte Shawn Layden Über GTA 6?
Im Gespräch mit Kotaku, wie GamesRadar+ berichtet, verglich Layden Grand Theft Auto mit einem Asteroiden, der in die Atmosphäre eintritt und das Spiele-Universum mit gewaltiger Wucht trifft – fügte aber sofort hinzu, dass sich sehr viele Menschen schlicht nicht für GTA, Call of Duty oder Gran Turismo interessieren und dass noch mehr von denselben Blockbustern daran nichts ändern wird.
Warum Layden Glaubt, Dass Blockbuster Allein Die Branche Nicht Wachsen Lassen
Laydens eigentlicher Punkt dreht sich um Reichweite, nicht um Umsatz. Er wies darauf hin, dass Gaming heute eine 220- bis 250-Milliarden-Dollar-Industrie sei, ihr kultureller Fußabdruck aber kleiner sei als etwa der von Musik – die weit weniger Geld einbringt, aber über einen Lieblingssong fast jeden Menschen erreicht. Aus seiner Sicht holt die Branche immer mehr Geld aus denselben bestehenden Spielern heraus, statt neue Menschen zu gewinnen – auch weil sich viele große Budgets auf dieselbe Handvoll Genres konzentrieren: Zombie-Endzeit, Militär-Shooter und Schwert-und-Fantasy-Epen. Seine vorgeschlagene Lösung: mehr Vielfalt aus mehr Ländern, wobei er Spieldesigner aus Ländern wie Uruguay und Bulgarien als Beispiel für Talente nennt, die die Branche kaum im Blick hat.
Was Das Für Spieler Bedeutet
Nichts davon ändert etwas daran, was GTA 6 selbst wird – nach allem, was man hört, weiterhin einer der meist erwarteten Starts in der Geschichte des Mediums. Aber Laydens Kommentare erinnern daran, dass selbst ein derart großer Launch innerhalb einer Branche stattfindet, die noch immer damit ringt, über ihr bestehendes Publikum hinauszuwachsen – Hardware-Verkäufe eingeschlossen. Falls PlayStation und Xbox hoffen, dass GTA 6 allein eine Welle neuer, bisher spielfremder Menschen mitreißt, deutet Laydens Argument darauf hin, dass es normalerweise nicht so läuft.
Glaubt ihr, ein derart riesiges Spiel wie GTA 6 kann tatsächlich Menschen erreichen, die sich sonst nicht für Gaming interessieren, oder hat Layden recht und es verkauft sich am Ende doch hauptsächlich an das Publikum, das die Branche schon hat? Schreibt es uns unten.
Was sagte Shawn Layden über GTA 6?
Der ehemalige PlayStation-Chef sagte, GTA 6 werde die Branche mit gewaltiger Wucht treffen, argumentierte aber, dass Menschen, die sich nicht für Gaming interessieren, allein wegen der Größe von Rockstars Spiel nicht umgestimmt werden.
Wer ist Shawn Layden?
Layden ist ein ehemaliger Sony-Manager, der die PlayStation-Geschäfte in Asien leitete und später Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios vorstand, bevor er das Unternehmen 2019 verließ.
Ist das eine offizielle Aussage von Rockstar oder Take-Two?
Nein. Es handelt sich um Shawn Laydens persönlichen Branchenkommentar aus einem von GamesRadar berichteten Interview, nicht um eine Aussage von Rockstar Games oder Take-Two.
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